Gestern ist mein Paket endlich angekommen und ich konnte mit dem Zusammenbau des PRO-BOT 128 anfangen.
Vorbereitung
Als erstes fing ich an, die Widerstände zu sortieren und “zu beschriften”, damit ich nicht während dem Zusammenbau die Ringe lesen oder mit dem Multimeter die Werte ablesen brauchte.
(Ein sehr praktischen “Widerstand-Farbcode-Übersetzer” gibt es hier: KLICK)
Dann wollte noch ein Tischtennisball zerteilt werden, da die zwei Hälften später als Gleiter ihre Arbeit verrichten werden. Als letzte vorbereitende Arbeit, schirmte ich noch ein paar IR-Dioden mit Schrumpfschlauch ab.
(Wenn man kein Heißluftpistole hat, geht das auch einwandfrei mit einem Feuerzeug bei großer Flamme. Die Flamme sollte nicht den Schlauch oder die Diode berühren.)
Der Zusammenbau
Als erstes mussten die 4 Achsen an die Drive-Unit gelötet werden. Dies war irgendwie schwieriger als kleine Widerstände an zu löten. Zudem sollte die Achse natürlich extrem ordentlich eingelötet werden, da sich jeden noch so kleine Schlamperei späte auf die Bewegung des Roboters auswirken wird. Der weitere Aufbau stellte eigentlich keine größeren Probleme dar, doch ein Hindernis musste noch überwunden werden.
Falsche Widerstände
Anscheinend wurden die falschen Widerstände mitgeliefert…. ![]()
Extrem schwer zu erkennen, aber statt dem Farbcode: braun – grün – schwarz – braun – braun, waren Widerstände mit dem Farbcode: violett – grün – schwarz – braun – braun beigelegt.
Eine große Hilfe zum bestimmen der Widerstands-Werte ist neben dem Farbcode-Übersetzer ein Multimeter. Sollte man kein Multimeter besitzen, kann es sinnvoll sein eine Taschenlampe und/oder Lupe zu verwenden um die Farben richtig erkennen zu können. (Vor allem dann, wenn die Widerstände blau sind.) Das Multimeter bestätigte, dass der Wert den mitgelieferten Widerstände 7500 Ohm betrug und nicht wie im Bauplan angegeben, einen Wert von 1500 Ohm. Also musste ich meinen Zusammenbau unterbrechen und mir Ersatz besorgen. Dort wollte ich die Widerstände umtauschen, was natürlich nicht so einfach ging, da ich dann den ganzen Bausatz hätte umtauschen müssen. Zusätzlich bestand die Verkäuferin noch darauf, dass die mitgelieferten Widerstände die richtigen waren. Es reicht halt nicht bei schlechten Lichtverhältnissen (schummeriges Licht) und zusätzlich durch eine Plastiktüte die Farbcodes zu vergleichen. Auch die Bemerkung, dass ich die Widerstände mit meinem Multimeter gemessen habe, hat sie vollkommen kalt gelassen. Schließlich hab ich sie dann einfach gekauft, wegen 55 Cent war es mir nicht wert, meine kostbare Bastelzeit zu verschwenden.
Der Weiterbau
Endlich konnte es mit dem Zusammenbau weitergehen, doch leider hatte das Umtauschen bzw. Kaufen so viel Zeit in Anspruch genommen, dass ich gestern nicht mehr fertig geworden bin. Es fehlen noch die Steckverbindungen für die Kabel, der Sockel für die C-Control PRO 128 Unit, die Motoren und ein paar andere kleine Sachen.