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Aktuellste Kommentare:
  • Stefan schrieb:
    Schöner Beitrag und nützliche Links, vielen Dank dafür!...
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  • Pixelsetzer schrieb:
    Hi Marius, danke für den Hinweis. Ich hab das gar nicht gesehen, dass die Zeichen unformatiert wurden. Ich habe es gleich mal geändert. ;-) Wegen...
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  • Marius Gerum schrieb:
    Sehr schön, gefällt mir gut :-) OOP ftw ;-) Marius...
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  • Marius Gerum schrieb:
    upps, im letzten Kommentar ... wusste nicht dass HTML funzt, ich meinte > und < ^^...
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  • Marius Gerum schrieb:
    Hi, schöner Artikel und gut strukturierter Code. 2 Dinge würden mir an dieser Stelle vielleicht noch fehlen, und zwar das fertige Applet zum sofo...
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Tilt-Shift – Miniature faking

Es kommt nicht oft vor, dass ein Werbespot mich derart fasziniert, dass ich im Internet danach suchen muss. Was mich an dem Werbeclip von der Telekom (September, Herbst 2009) so beeindruckt, ist die Technik, die benutzt wurde, um den Betrachter eine Modellwelt vor zu gaukeln. Dabei scheint die Technik nicht neu und revolutionär, jedoch hab ich sie vorher noch nicht gesehen gehabt.

Die Technik findet man unter den Stichwörtern Tilt-Shift oder auch Miniature faking.

Die Technik ist sogar so simpel, dass sogar Hobby-Photographen und auch Hobby-Grafiker diesen Effekt hingekommen können.

Der Trick:

Durch den Fokus auf das Hauptobjekt wird alles andere, das nicht in der richtigen Entfernung liegt unscharf. Dadurch das dass Video vor gespult wird, können die Bewegungen der Menschen nicht mehr richtig erkannt werden und alles wirkt wie Modellfiguren, die man von Modelleisenbahnanlagen kennt. Durch die Perspektive wird der Effekt verstärkt und die Illusion ist perfekt und es sieht aus, als würde eine Modellstadt von schräg oben aufgenommen werden.

modell-fake-berlin

Selber machen, statt nur gucken!

Wer diesen Trick selber mal ausprobieren möchte, kann dies auch mit seinem Grafikprogramm erreichen. Ich nehme das kostenlose Programm Gimp 2.6.4 und möchte anhand dieses Grafikprogramms auch kurz erklären welche Schritte notwendig sind.

Um einen glaubwürdigen Effekt am Ende zu erzielen, muss ein geeignetes Foto gefunden werden. Am besten eignen sich Bilder die von schräg oben, also von einem Turm oder Hochhaus aufgenommen wurden. Natürlich gehen auch andere Bilder, dort ist es jedoch meistens etwas schwieriger den Effekt zu erzielen.

Das Bild wird normal in Gimp geöffnet und die Ebene dupliziert.

Nun wird das Duplikat unscharf gemacht.

“Filter” -> “Weichzeichnen” -> “Gaußscher Weichzeichner…”

Der Weichzeichenradius kann je nach belieben von 10 – 25 px eingestellt werden, hier sollte man etwas herumprobieren.

Nun wählt man den Radiergummi aus und radiert die Stellen weg, die scharf werden sollen.

Sollte das Foto sehr groß sein, lohnt es sich zu verkleinern, damit der Effekt nochmals gesteigert wird. Es dürfen möglichst wenig Details erkennbar sein und da nicht jeder einen Hubschrauber für seine Fotoaufnahmen zur Verfügung hat, muss man sich oft mit Balkons, Türmen oder Aussichtsplattformen auf Hochhäusern begnügen.

Mein Beispiel Bild ist von einem Glockenturm aus aufgenommen. Dieser ist nicht gerade hoch und somit ist das Originalbild viel zu groß und man erkennt dadurch sehr schnell und leicht, dass es sich um eine echte Stadt handelt.

Fertig ist das Bild. zwinkern.png

Natürlich funktioniert das auch mit anderen Werkzeugen, Programmen und auf anderen Wegen.

Hier ist noch ein weiterer Versuch von mir:

modell-fake-laboe

Im Internet kann man viele Bilder finden, die den Effekt zum Teil wirklich sehr gut zeigen.

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