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Aktuellste Kommentare:
  • Stefan schrieb:
    Schöner Beitrag und nützliche Links, vielen Dank dafür!...
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  • Pixelsetzer schrieb:
    Hi Marius, danke für den Hinweis. Ich hab das gar nicht gesehen, dass die Zeichen unformatiert wurden. Ich habe es gleich mal geändert. ;-) Wegen...
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  • Marius Gerum schrieb:
    Sehr schön, gefällt mir gut :-) OOP ftw ;-) Marius...
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  • Marius Gerum schrieb:
    upps, im letzten Kommentar ... wusste nicht dass HTML funzt, ich meinte > und < ^^...
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  • Marius Gerum schrieb:
    Hi, schöner Artikel und gut strukturierter Code. 2 Dinge würden mir an dieser Stelle vielleicht noch fehlen, und zwar das fertige Applet zum sofo...
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WordPress vom Web auf den eigenen Computer bringen

Vor kurzen brauchte ich meine aktuelle WordPress-Installation auf meinem lokalen Rechner, um ein paar Veränderungen zu testen. Dort musste ich feststellen, dass man doch mehr machen muss, als einfach die Config anzupassen.

Die benötigten Daten beschaffen

Als erstes muss die MySQL-Datenbank exportiert werden, damit sie wieder auf dem eigenen Computer importiert werden kann.
(Das geht aber nur, wenn du über dein Webspace bzw. Anbieter, direkten Zugang zu deiner MySQL-Datenbank über PHPMyAdmin hast.)
Das geht folgendermaßen:
PHPMyAdmin aufrufen und die Datenbank auswählen, auf der WordPress seine Daten speichert.
Bist du dir nicht sicher, kannst du entweder die Datenbanken durchsuchen und nach Tabellen mit dem Anfang “wp_” suchen (falls du den Prefix bei der ersten Installation nicht zu sehr abgeändert hast) oder du guckst in die Config-Datei (“wp-config.php”), die im WordPress-Root-Verzeichnis liegt.
Im “Hauptmenü” von PHPMyAdmin wählst du den Reiter “Exportieren” und dort die Datenbank.
Anschließend wählst du am besten noch eine Kompression (ganz unten, wenn dass dein Anbieter anbietet) und klickst auf “OK”.

Nun lädst du dir, mit Hilfe eines FTP-Programmes, dein WordPress-Verzeichnis auf deinen Computer.
Nun kannst du XAMPP starten, wenn du das noch nicht gemacht hast und den WordPress-Ordner in das Verzeichniss xampp -> htdocs packen.
(Wie man XAMPP installiert und auf Windows 7 und Vista zum laufen bringt.)

Auf dem Computer zum laufen bringen

Nun muss XAMPP gestartet werden und über die Adresse: http://localhost/ müsste XAMPP erreichbar sein.
(http://localhost im Browser aufrufen -> PHPMyAdmin -> Importieren)

Nun kannst du auf deine lokale MySQL-Datenbank zugreifen und deine, vorher gesicherte, WordPress-Datenbank importieren.
Anschließend wechselst du gleich in die importierte Datenbank und wählst die Tabelle: (dein-prefix)_options
Hier müssen zwei Einträge verändert werden, damit WordPress auf dem Computer läuft.
Bearbeite (Stiftsymbol) die Zeile mit der Option_Id “1″ und den Option_Name “siteurl”. Dort muss die Adresse zu “http://localhost/(pfad zum wordpress-verzeichnis)/”, also z.B. “http://localhost/wordpress/” geändert werden.
Das gleiche muss in der Zeile mit der Option_Id “39″ und dem Option_Name “home” gemacht werden.
Nun muss in das WordPress-Verzeichnis gewechselt werden und in der Configdatei (“wp-config.php”) die Zugangsdaten zum lokalen Webserver eingetragen werden.
Speicher nicht vergessen, sonst greift dein lokal installiertes WordPress weiterhin auf deine Datenbank im Internet zu.
Datenbank: (kein so bleiben, wenn du die Datenbank komplett ex- und importiert hast)
User: root (Standartbenutzername von MySQL in XAMPP)
Passwort: (bleibt standardmäßig leer)
Adresse: localhost
In der “wp-config.php” z.B. so:

// ** MySQL Einstellungen ** //
define('DB_NAME', 'wordpress_db');    // Der Name der Datenbank, die du benutzt.
define('DB_USER', 'root');     // Dein MySQL-Datenbank-Benutzername.
define('DB_PASSWORD', ''); // Dein MySQL-Passwort.
define('DB_HOST', 'localhost');    // In 99% der Fälle musst du hier nichts ändern.
define('DB_CHARSET', 'utf8');
define('DB_COLLATE', '');

Nun ist dein WordPress unter der Adresse “http://localhost/(Name des WordPress-Verzeichnisses)/” erreichbar.
Evtl. musst du nun noch die .htaccess-Datei anpassen. Das kannst du manuell machen, in dem du die Datei mit einem Texteditor bearbeitest oder du lässt es von WordPress machen. Dafür logst du dich in deine lokale WordPress Version ein, gehst auf Einstellungen -> Permalinks und speicherst ein mal die Einstellung, ohne etwas verändert zu haben.

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